Offizielle Homepage des SV Karlstetten/Neidling

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VEREINSGESCHICHTE

Ein Verein wird gegründet

Am 15. November war der Grundstein gelegt. Man stellte eine Funktionärsliste, an deren Spitze Obmann Ernst Letschka stand, zusammen und beschloß den Vereinsnamen "SV Karlstetten". Im Sommer 1969 gab es die erste Generalversammlung, bei der der Wahlvorschlag angenommen und der Vereinsbehörde gemeldet wurde. Dann wurde am 10. August 1969 der Sportplatz mit einem Turnier eröffnet.

Im Finale des Turniers konnte die von Erwin Schöbinger betreute Elf Getzersdorf durch Tore von Manfred Beitl und Manfred Weinauer mit 2:1 besiegen. Der Anfang war also gemacht, jetzt konnte man beruhigt ins erste Meisterschaftsjahr gehen. Die 2. Klasse Pielachtal erwartete den Neuling mit großem Interesse.

Der erste Vorstand des SV Karlstetten:

§  Obmann Ernst Letschka

§  Anton Streimelweger

§  Ernst Seltenheim Manfred Weinauer

§  Karl Schwaiger

§  Leopold Nachförg

§  Erich Kern

§  Erwin Schöbinger

§  Alois Kern

 

Die ersten Meisterschaftsjahre

·         Gleich ein Sieg zur Premiere

Bereits das erste Meisterschaftsspiel im Jahr 1969 brachte dann auch den ersten Erfolg. Sie setzten sich gegen den weit routinierteren Gegner überraschend mit 2:1 durch.

Drei Siegen standen elf Niederlagen und vier Remis gegenüber. Die meisten der 16 erzielten Treffer steuerte Gottfried Hölzl mit fünf bei. Aber auch Manfred Weinauer und Alfred Beitl erwiesen sich mit je drei Toren als Goalgetter mit Zukunft.

Mit Ende der ersten Saison gab es dann auch schon den ersten Trainerwechsel. Karl Frühwirth übernahm das Training der Kampfmannschaft. Mit ihm kamen auch einige neue Spieler zum Verein, so zum Beispiel Karl Stöger aus Statzendorf oder R. Hermanek von Glanzstoff St. Pölten. Und der neue Mann auf der Trainerbank leistete ganze Arbeit. Zwar gelang es noch nicht ganz, um den Meistertitel mitzuspielen, aber die Burschen um Alfred Beitl errangen immerhin den dritten Platz.

Wie gesagt, man wurde also Dritter, und nun wollte man natürlich in der Saison 1971/72 erstmals ganz vorne dabeisein.

·         Der erste (inoffizielle) Titel – Herbstmeister 1971

Insgesamt sechs mal durften sich die Burschen von Karl Frühwirth über einen Sieg freuen.

Leider setzte es im letzten Spiel des Herbstdurchgangs gegen Leonhofen aber eine empfindliche 2:6 – Niederlage, eine noch bessere Ausgangsposition für das Frühjahr war vertan.

Der Vorsprung betrug allerdings nur einen Punkt auf Mank und Leonhofen – für Spannung war also gesorgt.

·         Es klappte leider nicht

Zwei Runden vor Schluss lagen die Karlstettner punktgleich mit dem großen Titelrivalen Leonhofen an der Tabellenspitze. Doch in der vorletzten Runde passierte es. Auf eigener Anlage musste man sich gegen Mank mit 1:5 geschlagen geben. Da zur selben Zeit Leonhofen Kilb mit 8:0 abfertigte, musste im letzten Spiel, dem direkten Duell, unbedingt ein Sieg mit 13 (!) Treffern Differenz her. Der Titel war verloren.

Da Ernst Letschka und Herr Streimelweger ihre Ämter als Obmänner zurücklegten, übernahm Franz Mader im Dezember 1971 vorläufig die Geschicke des Vereins.

Bei der nächsten Generalversammlung am 7. Juli 1972 wurde er dann offiziell zum Obmann bestellt. Er sollte nun über ein Jahrzehnt die Geschicke des SV Karlstetten lenken. Vizebürgermeister Johann Schelberger wurde, wie schon in den Jahren zuvor, als ehrenamtlicher Präsident bestätigt.

·         Eröffnung des neuen Sportplatzes im Schlossareal

Am 1. Juli 1973 konnte der neue Sportplatz des SV Karlstetten eröffnet werden. Auf dem ehemaligen Schlossareal wurde innerhalb von zwei Jahren eine wirklich herrliche Sportanlage errichtet. Bürgermeister Kraushofer hatte dem Klub das Erstbenutzungsrecht eingeräumt und stellte 300.000 Schilling für die Errichtung zur Verfügung. Der Delegierte des NÖFV, Hauptgruppenobmann Löffelmann, würdigte nicht nur die Aufbauarbeit des 160-Mitglieder-Klubs, sondern überreichte auch an Vereinspräsident Hans Schelberger das Sportförderer-Ehrenzeichen in Silber. Den sportlichen Teil der Eröffnungsfeier bestritten die Teams aus Gansbach, Statzendorf, Hofstetten und natürlich Karlstetten. Vor 500 Zuschauern mussten sich die Platzbesitzer ohne Niederlage mit dem letzten Platz begnügen Turniersieger wurde Statzendorf durch einen 1:0 – Erfolg über Gansbach.

Nach Vollendung dieses ersten Bauabschnittes ging man natürlich auch sofort daran, die Kabinen in Angriff zu nehmen. Und wieder half der gesamte Verein, ja beinahe der gesamte Ort zusammen, sodass bald das Fundament vollendet war.

Aber nicht nur auf der organisatorischen Seite gab es Erfolge zu vermelden. Was der Kampfmannschaft nicht gelingen wollte, das schafften die Junioren. In der Saison 1973/74 wurden die Karlstetten Youngsters Meister in der Gruppe St. Pölten. Trainer Ernst Seltenheim durfte wirklich stolz auf seine Burschen sein.

 

Der lang ersehnte Aufstieg

·         Mit Zitterspiel in die 1. Klasse

Zwar reichte es nur für Platz drei in der Meisterschaft, aber auf Grund der Reform im NÖFV bekam der SV Karlstetten die Chance, gegen den Drittplatzierten der 2. Klasse Traisental um den Aufstieg in die nächsthöhere Klasse zu spielen. Und das war die Elf aus Annaberg.

Das erste Spiel hatte die Mannschaft von Karl Frühwirth, der mittlerweile wieder zurückgekehrt war, auf eigener Anlage zu bestreiten. Und die Hausherren setzten sich eindeutig mit 2:0 durch.

Nun hieß es nur mehr die Auswärtspartie auf dem Sportplatz Sägemühle in Annaberg zu bestehen.

Doch die Gastgeber drängten vehement, und in der 56. Minute musste Keeper Schöbinger das Leder aus dem Netz holen. Nun hatte man nur mehr einen Treffer Vorsprung.

Nach 90 Minuten spritzte der Sekt – SV Karlstetten hatte den lang ersehnten Aufstieg endlich geschafft.

·         Fertigstellung der Sportkabinen

Am 3. Juli 1977 gab es auf dem Karlstettner Sportplatz wieder einmal ein Fest. Diesmal hieß es, die neu errichteten Kabinen zu weihen.

·         Viel Arbeit im Jugendbereich

Bei der Kampfmannschaft hatte der ehemalige SVK-Spieler Alfred Beitl mittlerweile das Traineramt übernommen. Leopold Haidinger wurde zum neuen Sektionsleiter gewählt.

Und beide wussten, dass vor allem die Nachwuchsarbeit enorm wichtig war. Denn bislang hatte man diese, trotz des Juniorenmeistertitels 1974, etwas links liegen gelassen.

Im Jahr 1978 führte der SVK dann aber bereits drei Nachwuchsmannschaften. Und siehe da, sowohl das Betreuerduo Seltenheim/Mosch bei den Knaben als auch Erwin Fessel und Franz Mader jun. bei der Jugend und Fachlehrer Josef Neußner bei den Junioren konnten bald mit guten Erfolgen aufwarten.

·         Zehn Jahre SV Karlstetten – ein Grund zum Feiern

Im Jubiläumsjahr erhoffte man sich in der Dunkelsteinerwaldgemeinde natürlich insgeheim den Aufstieg in die Unterliga West. Aber damit klappte es leider nicht.

Es gab auch eine Festsitzung, bei der Obmann Franz Mader den gesamten Vorstand begrüßen konnte.

Der Vorstand des SV Karlstetten sah im Jubiläumsjahr folgendermaßen aus:

Präsident: Johann Schelberger:

Obmann: Franz Mader

Stellvertreter: Josef Neußner

Sektionsleiter: Leopold Haidinger

Stellvertreter: Karl Stöger

Kassier: Leopold Nachförg

Stellvertreter: Franz Steiner

Schriftführer: Franz Parsch

Stellvertreter: Robert Plaichner

 

Dieser Vorstand war bis auf kleinere Änderungen auch in den wichtigen Jahren des Sportstättenbaues (1974-80) tätig.

·         Ein neuer Mann bringt neuen Schwung

Nach dem Abgang von Spielertrainer Alfred Beitl nach Gansbach hatte im Februar 1980 Fachlehrer Josef Neußner interimsmäßig das Traineramt bei der Kampfmannschaft übernommen. Im Sommer 1981 konnte dann ein neuer Mann, "Schnacki" Schnabl vom SC Herzogenburg, als Spielertrainer verpflichtet werden. Und er brachte wieder neuen Schwung in die Mannschaft.

 

Aufstieg in die Unterliga West

·         1984 – Das Erfolgsjahr unter Trainer Johann Schnabl

Das gewonnene Entscheidungsspiel in der 17. Runde gegen Türnitz um den 1. Platz erbrachte einen Zuschauerrekord. Es kamen 900 Zuschauer, davon sehr viele Anhänger der Gastmannschaft. Bei Türnitz spielte auch der spätere Nationalspieler der Wiener Austria – Toni Pfeffer.

Das Spiel endete 2:0 durch Tore von Rudi Fischer und Sigi Leeb. Von da an wurde der 1. Platz nicht mehr abgegeben.

Der Erfolg des Meisters:

§  Torverhältnis 65 : 24

§  Punkte 41

Die drei besten Torschützen:

·         Karl Ronge 29

§  Rudi Fischer 11

§  Bauer 10

Zum sportlichen Erfolg kam auch die große Freude über den Beginn des Tribünenbaues. Mit dem Baubeginn der Hauptschule wurde es ermöglicht, das Fundament der Tribüne zu errichten.

Das erste Jahr in der Unterliga West bereitete der Mannschaft eher wenig Probleme. Zwar gelang es natürlich noch nicht, ganz vorne mit zuspielen, aber auch von Abstiegskampf war nicht die Rede. Trotzdem nahm der Erfolgstrainer, der Meistermacher "Schnacki" Schnabl, im Sommer seinen Hut.

Neuer Trainer wurde der Gansbacher Leopold Treffil. Auch mit ihm gab es in der Saison 1985/86 einen soliden Mittelfeldplatz.

Auf dem Funktionärssektor gab es wenige Änderungen. Bürgermeister Josef Kraushofer wurde Präsident und löste somit Johann Schelberger ab, der zum Ehrenpräsident ernannt wurde.

Aber auch im Jahr 1986 gab es einen absoluten Höhepunkt in der Vereinsgeschichte. Unter Mithilfe der Firmen Gerstenmayer und Bandion wurde das Tribünendach auf dem Sportplatz fertiggestellt.

·         1987 – Juniorenmeister und Namensänderung

Die Junioren wurden in der Meisterschaft 1986/87 unter den Trainern Karl Ronge und Peter Bolena Meister.

Am 2. August 1987 endete nach 16 Jahren als Obmann die Tätigkeit von Franz Mader. Zum neuen Obmann wurde der schon lange mit viel Erfolg tätige Sektionsleiter Leopold Haidinger gewählt. Franz Mader wurde Ehrenobmann.

Der Vorstand des SV Karlstetten sah im Jubiläumsjahr folgendermaßen aus:

Präsident: Ernst Kaller

Obmann: Leopold Haidinger

Stellvertreter: Franz Fischelmair, Ernst Bandion

Sektionsleiter: Karl Ronge, Heinz Steinhauer

Ordnerobmann: Richard Haidinger

Kassier: Leopold Nachförg

Stellvertreter: Felix Grießler, Franz Steinhauer

Schriftführer: Erika Plaichner

Stellvertreter: Erich Hössinger

Nach langem Gespräch zwischen den Gemeinden Karlstetten und Neidling gab es grünes Licht zur Namensänderung. Der Verein hieß von nun an "SV Karlstetten/Neidling".

·         1988 – Neuer Anlauf zum Aufstieg in die Oberliga

In den letzten Jahren gab es so manchen Trainerwechsel, aber leider blieb der Erfolg aus. Auch das Comeback unseres Erfolgstrainers Johann Schnabl brachte nicht das gewünschte Ergebnis. Der SV Karlstetten/Neidling spielte sogar lange Zeit gegen den Abstieg in die Unterliga. Doch ein nochmaliger Trainerwechsel, Schnabl wurde von unserem Spieler "der ersten Stunde", Alfred Beitl, abgelöst, brachte den ersehnten Erfolg. In den letzten Spielen der Saison 1988/89 erfingen sich die Burschen wieder und holten Punkt um Punkt, was schlussendlich den Klassenerhalt sicherte.

·         1990 – Die ersten Legionäre

Der Spielerkader wurde vergrößert, und es kam die "ungarische Welle". Mit dem Legionär Magyar Balasz wurde ein ausgezeichneter Stürmer verpflichtet, und mit Herbert Bugl kam ein neuer Spielertrainer. Dies war ein Goldgriff! Zwei Spieler verstärkten dann noch den Kader. Günther Gruber aus Herzogenburg und Ernö Toth aus Ungarn. Mit den Spielern Herbert Bugl (17 Tore) und Magyar Balasz (21 Tore) hatten wir den gefährlichsten Sturm der Unterliga. Mit elf Punkten Vorsprung wurden wir Meister vor dem SV Grein. Torverhältnis 59 : 20.

 

Das erste Jahr in der Oberliga

Aus diesem Anlass wurde auf Vermittlung von Magyar Balasz ein Trainingslager in seiner Heimatstadt Debrecen abgehalten. Der Erfolg in der Meisterschaft hielt sich aber in Grenzen. Endstand war 1990/91 nur der 12. Platz.

Mit Beginn der Meisterschaft hat unser "Turm" in vielen Schlachten – Kapitän Karl Speiser – aus familiären Gründen seine Spieltätigkeit beendet. Als Ersatz für ihn kam Wolfgang Kobek.

·         1991 – Neuer Obmann beim SV Karlstetten/Neidling

Ing. Johann Maier, selbst gewesener Fußballer bei Voith und Melk, wohnhaft in Neidling wurde neuer Obmann anstelle von Leopold Haidinger.

Der Vorstand des SV Karlstetten sah ab 1991 folgendermaßen aus:

Präsident: Ernst Kaller, Bgm. Josef Neumeyer

Obmann: Ing. Johann Maier

Stellvertreter: Karl Ronge, Anton Winkelmüller

Sektionsleiter: Robert Binder

Ordnerobmann: Richard Haidinger

Kassier: Leopold Nachförg

Schriftführer: Franz Unfried

Beim Spielerkader tat sich leider nichts Erfreuliches. Einige Eigenbauspieler wechselten zu anderen Vereinen oder beendeten ihre sportliche Laufbahn. Auch Magyar Balasz ging zurück nach Ungarn. Dieser Aderlass war trotz Neuzugängen, wie Weichart Erwin (Obergrafendorf), Kovacs Zoltan (Ungarn) und Oetl Gerhard (Paudorf), zu groß.

So stand der Trainer Ing. Herbert Bugl vor einer schweren Aufgabe.

Bei der Herbstmeisterschaft wurde dann dem SV Karlstetten/Neidling die Rechnung für die vielen Abgänge präsentiert. Der Verein belegte den vorletzten Platz und war in großer Abstiegsgefahr. Im Winter löste dann Herbert Bugl einvernehmlich seinen Vertrag, und Christian Braun aus Krems wurde neuer Trainer. Es kam zur totalen Umstellung in der Mannschaft.

ABGÄNGE:

·         Ing. Herbert Bugl als Trainer

·         Oetl Gerhard nach Paudorf

·         Toth Ernö zurück nach Ungarn

·         Kovacs Zoltan zurück nach Ungarn

·         Wallo Horst nach Stattersdorf (Besondere Anerkennung gebührt dem langjährigen Tormann Horst Wallo für seine Verdienste als Spieler.)

NEUZUGÄNGE:

·         Braun Christian als Trainer

·         Ceylon Hamdi von Admira Wacker (U21)

·         Mair Adolf von Ulrichskirchen

·         Giller Horst aus Herzogenburg

·         Cuhel Peter aus Brünn

·         Kadlicik Ferdinand aus Brünn

Durch das frische Blut im Spielerkader konnte sich der SV Karlstetten/Neidling vor dem Abstieg retten.

·         Meisterschaft 1992/93

Der Spielerkader wurde nochmals erweitert. Von ASV Spratzern kam Manfred Schaffer und von ÖSPAG Wilhelmsburg Mario Weibold.

Der Herbstdurchgang brachte uns den zufriedenstellenden sechsten Platz, doch am Ende der Meisterschaft reichte es nur für den neunten Platz. Die natürliche Folge war große Unzufriedenheit.

Im Sommer 1993 kam es zum erwarteten Trainerwechsel. Neuer Trainer wurde Mradalj Neven aus Wien.

Neue Spieler waren August Lebschy und die Gebrüder Gwiss von VSE St. Pölten. Leider fiel Werner Gwiss durch einen schweren Autounfall für die Meisterschaft aus.

Die großen Erwartungen, die man in die Herbstmeisterschaft gesetzt hatte, wurden leider nicht erfüllt. Es reichte nur für den 11. Platz.

In der Winterpause kam es zu folgenden Veränderungen:

Kovacic Christian ging nach Obergrafendorf, Yükovic Zoran wechselte zu Hausmening, Cuhel Peter und Kadlcik Ferdinand kehrten wieder nach Brünn zurück.

Dazugekommen waren Uskokovic Momir von Post Wien und Pajic Cvsetosar.

Da durch das Fehlen von Junioren schon länger ein Nachwuchsmangel herrschte und daher Ersatzspieler für die Kampfmannschaft fehlten, war es natürlich als sehr erfreulich zu bezeichnen, dass unter Trainer Mradalj eine beachtliche Zahl eigener Nachwuchsspieler in den Kader aufgenommen wurde.

Der Vorstand des SV Karlstetten sah ab 1994 folgendermaßen aus:

Präsident: Ernst Kaller, Bgm. Josef Neumeyer

Obmann: Ing. Johann Maier

Stellvertreter: Karl Ronge, Anton Winkelmüller, Franz Kern

Sektionsleiter: Robert Binder

Ordnerobmann: Richard Haidinger

Kassier: Leopold Nachförg

Jugendleiter: Erhard Dallinger

Schriftführer: Ing. Herbert Bugl

Nachwuchsarbeit des SV K/N von 1989 – 1994

Die Meisterschaft 1989/90 wurde mit einer Spielgemeinschaft mit Germania Gansbach sowie einer U10 C-Knaben bestritten.

Im Jahr 1990 wurde durch den Vorstand des SV K/N Richard Haidinger zum Jugendleiter bestellt.

Wie man in der Saison 1990/91 sah, war es eine Bestellung, die Früchte trug.

Es wurden fünf Nachwuchsmannschaften für die Meisterschaft gemeldet.

In der Meisterschaft 1991/92 wurde eine kleine Steigerung erreicht, und es konnte eine Mannschaft mehr gemeldet werden.

An der Meisterschaft 1992/93 nahmen sechs Mannschaften des SV Karlstetten/Neidling teil, außerdem konnte erstmals eine Spielgemeinschaft mit dem ASV Statzendorf abgeschlossen werden.

Für die laufende Meisterschaft 1993/94 konnten nur mehr vier Mannschaften gemeldet werden.

Um eine bessere Ausbildung der Nachwuchstrainer zu erreichen, hat unser Jugendleiter Richard Haidinger in Verbindung mit der Jugendhauptgruppe West/Mitte nach vielen Interventionen beim Fußballverband erreicht, dass ein Ausbildungslehrgang auf der Anlage des SV K/N abgehalten wurde.

Im November 1993 nahmen an zwei kalten Wochenenden, jeweils von Freitag bis Sonntag 51 Teilnehmer aus dem Raum St. Pölten, davon 6 Betreuer des SV K/N, am Lehrgang teil und schlossen diesen auch positiv ab.

Für unseren Verein waren dies die Betreuer Fischer Rudolf, Haidinger Richard, Kern Franz, Schabasser Walter, Schabasser Richard und Schrattenholzer Rainer.

Im März 1994 übernahm Richard Haidinger bei der Jugendhauptgruppe eine Funktion, und Erhard Dallinger wurde Jugendleiter. Richard Haidinger blieb jedoch als Betreuer einer Mannschaft erhalten.

In den darauf kommenden Jahren gab es folgende Nachwuchsmannschaften

1994/95

U 8

Hirsch Helmut

U 10

Schabasser Richard und Schabasser Walter

U 12

Haidinger Richard und Schmidl Manfred

U15

Dallinger Erhard und Kern Franz

1995/96

U 8

Franz Mader und Andy Schindele

U 9

Hirsch Helmut und Binder Karl

U 11

Schabasser Richard und Schabasser Walter

U 13

Haidinger Richard und Schmidl Manfred

U 16

Dallinger Erhard und Kern Franz

1996/97

U 8

Franz Mader und Andy Schindele

U 10

Hirsch Helmut

U 12

Schabasser Richard und Schabasser Walter

U 14

Haidinger Richard und Schmidl Manfred

1997/98

U 9

Mader Franz und Baumgartner Christian

U 11

Hirsch Helmut

U 12

Haidinger Richard und Steiner Peter

U 15

Haidinger Richard und Schmidl Manfred

 

Die Jahre 1995-1999

Im Spieljahr 1995/96 bestand der Kader aus Schröpfl Christian, Mrdalj Neven, Gwiss Andreas, Paucz Christopher, Almesberger Martin, Vurbs Jaroslav, Lind Karl, Hess Philipp, Mannhalter Sepp, Pajic Cvsetosar, Schindele Andreas, Fischlmair Franz, Kranabetter Markus, Beitl Michael, Karner Roman, Rotter Thomas, Marchart Sepp.

Im November 1995 bestand der Vorstand aus

Der Vorstand des SV Karlstetten ab 1994:

Präsident: Ernst Kaller, Bgm. Josef Neumeyer

Obmann: Ing. Johann Maier

Stellvertreter: Ing. Herbert Bugl, Franz Kern, Peter Speiser

Sportlicher Leiter: Karl Ronge, Richard Haidinger

Jugendleiter: Erhard Dallinger

Kassier: Anton Winkelmüller

Stellvertreter: Leopold Nachförg

Schriftführer: Ing. Herbert Bugl

Da wir das halbe Jahr vorne mitgespielt haben und noch Meister werden konnten, holten wir im Winter noch Verstärkung. Neu zum Kader kamen Heindl Markus und Geier Michael dazu. Rotter Thomas wechselte nach Markersdorf. Die Mannschaft wurde durch den größeren Kader stärker. Am Ende der Meisterschaft waren wir mit Neulengbach punktgleich, wurden aber leider durch die schlechtere Tordifferenz nur Zweiter. Damit glaubte man an die Religation. Da aber der SC Krems im letzten Spiel in der 1. Landesliga siegte, und kein Westverein Abstieg, brauchten wir keine Religation zu spielen und stiegen somit in die 2. Landesliga West auf.

Um für die 2. Landesliga gerüstet zu sein, kamen im Sommer 1996 Thron Martin, Keelson David, Latour Erich, Linauer Michael und Kreuzer Christian zum Kader neu dazu. Abgegeben wurden: Geier Michael, Manhalter Sepp, Paucz Christopher und Heindl Markus.

Durch eine lange Vorbereitung kam in unserer Mannschaft eine sehr gute Linie ins Spiel und man freute sich schon auf das 1. Meisterschaftsspiel in Amstetten. Wir fuhren mit viel Euphorie nach Amstetten und siegten mit 2:0, Torschützen waren Latour Erich in der 48. Minuten und Pajic Cvsetosar in der 62. Minute. So ging die Siegesserie bei den Derbys weiter: gegen Herzogenburg 1:0, gegen Wilhelmsburg 6:2 und das Schlagerspiel vor 750 Zuschauern gegen Frenkie Schinkel’s Sturm 19 mit 2:1. Der Jubel unter den Fans und den Spielern war groß, denn wir wurden sogar Herbstmeister. Im Frühjahr begann die Jagd nach dem Herbstmeister. Unsere junge Mannschaft konnte den Druck nicht durchhalten und so fielen wir auf den 4. Tabellenplatz zurück. Die Torsschützen der Saison waren: Vurbs 15, Mrdaly 8, Keelson 6, Latour 5, Linauer 5, Kreuzer 4, Pajic 4, Marchart 2, Almesberger 2 und Karner mit einem Treffer.

Man erreichte die größten Zuschauerzahlen der Liga. In den 13 Heimspielen kamen insgesamt 4.200 Fans, das sind durchschnittlich 323 pro Spiel.

Die U-23 belegte den 11. Tabellenplatz mit 24 Punkten und einem Torverhältnis von 32:66.

Im Sommer 1997 verließen Thron Martin, Kreuzer Christian, Pajic Cvsetosar, Almesberger Martin, Keelson David und Linauer Michael den Verein. Marchart Josef und Schindele Andreas beendeten ihre Karriere.

Diese Abgänge wurden mit dem folgenden Zugängen abgedeckt: Nentwich Martin, Heindl Markus, Vavra Erich, Paucz Christopher, Zelnicek Libor und Keelson Patrick.

Der Kader musste so stark verändert werden, da einige Spieler höhere finanzielle Forderungen stellten bzw. Angebote aus höheren Spielklassen hatten. Und so gingen wir mit dieser Mannschaft in die Meisterschaft. Das Ziel war: nur nicht von der 2. Landesliga West absteigen. Denn wie die Erfahrung zeigt, ist das 2. Spieljahr in einer neuen Liga immer das Schwierigste.

Die Mannschaft zeigte viel Kampfgeist und Ehrgeiz und spielte den ausgezeichneten 3. Tabellenplatz ein. Die erfolgreichsten Torschützen waren Paucz (14 Tore) und Zelnicek (12 Tore). Der Zuschauerschnitt lag bei 246 pro Spiel. Die U-23 belegte mit 21 Punkten und einer Tordifferenz von 36:89 den 12. Tabellenplatz.

Im Sommer 1998 verließ nur Latour Erich, der nach Horn wechselte, den Verein. Neu zum Kader kamen Linauer Michael von Sturm 19, Schrattenholzer Rainer vom SV Furth und Hubbauer Thomas von Würmla, dazu.

Leider konnten die großen Erwartungen nicht erfüllt werden. Nach 5 verlorenen Spielen in Folge mussten wir uns vom Spielertrainer Neven Mrdalj trennen. In den letzten 3 Runden übernahm Erich Vavra den Posten des Spielertrainers. Mit neuer Motivation wurden aus diesen Spielen 5 Punkte geholt. Das ergab den 11. Tabellenplatz.

Der Vorstand des SV Karlstetten nach 1998:

Präsident: Ernst Kaller, Bgm. Josef Neumeyer

Obmann: Ernst Kaller

Stellvertreter: Ing. Herbert Bugl

Sportlicher Leiter: Karl Ronge, Richard Haidinger

Jugendleiter: Franz Mader

Kassier: Franz Kern

Stellvertreter: Leopold Nachförg

Schriftführer: Brigitte Bugl

Stellvertreter: Anna Hess

Vorstandsmitglied: Peter Speiser

 

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